Samstag, 17. September 2016

[Rezension] Pretty Womanizer - Ein Gigolo zum Vernaschen von Karin Koenicke







Damn it! Die ehrgeizige New Yorker Anwältin Rebecca sitzt gewaltig in der Patsche. Sie soll zu einem Geschäftsessen der Kanzlei ihren Verlobten mitbringen. Der existiert allerdings nur in ihrer Fantasie. Wo kann sie auf die Schnelle einen Mann auftreiben? Letzter Ausweg ist ein Escortservice, bei dem sie sich einen eleganten Begleiter für das wichtige Dinner mietet. Dummerweise schickt man ihr ausgerechnet Logan, einen selbstverliebten Macho, der Rebecca zur Weißglut bringt. Ihr Boss hingegen ist von dem lässigen Automechaniker völlig hingerissen und lädt Logan zum Firmenwochenende in seiner Lodge ein, wo Rebecca mit ihm glückliches Paar spielen muss. Als sie dann auch noch einen schweren Verdacht gegen ihren Boss hegt, gerät ihr sorgsam geplantes Leben vollkommen aus den Fugen.






Es ist bereits der zweite Teil der Reihe und den ersten kenne ich bisher nicht.
Die Geschichten sind ineinander abgeschlossen, aber auch aus dem ersten Teil trifft man die Charaktere wieder. 
Meiner Meinung nach braucht man den Vorgänger nicht gelesen haben, um in den Zweiten Teil rein zu kommen. Die Charaktere aus dem ersten Spielen hier nur eine kleine Nebenrolle und es wird auch verdeutlicht wie sie zueinander stehen. 
Dennoch rate ich dazu wenn man sich nicht Spoilern lassen möchte, den ersten Band über Richard und Emilia zu lesen.

Das Buch empfängt uns mit einem Blogeintrag aus einem Männerblog.
Dieser Blog gibt anderen Männer Tipps wie man Frauen rum bekommt und ist manchmal echt fies, aber nix desto trotz ein nettes Gimmick. Denn nicht nur am Anfang begegnet uns dieser Blog, sondern auch im Laufe der Geschichte. Nach jedem Kapitel erwartet uns wieder ein Beitrag der mich sogar des öfteren zum Schmunzeln verleitete.

Die Blogeinträge sind in der Ich-Perspektive geschrieben und scheinen damit sehr realistisch.
Leider tritt in den nächsten Kapiteln meine verhasste Erzähler-Perspektive auf die es mir in jedem Buch etwas schwerer macht. Doch diesmal bin ich Positiv überrascht, auch wenn das Buch unspektakulär angefangen hat, ist es plötzlich schlagartig spannend geworden, sodass ich sogar die Perspektive vergas. Der Schreibstil ist sehr flüssig und unterstützt die aufsteigende Spannung um Rebeccas Geschichte. Doch manchmal hätte ich mir dennoch ein paar Details mehr gewünscht.

Wenig aber dafür verdammt heiße Sexszenen, sorgen für die fesselnde Stimmung und passen sich der Geschichte an. Das Buch hat mich aber nicht nur gefesselt, sondern löste auch Glücksgefühle in mir aus und in seltenen Momenten auch Traurigkeit. 
Bücher die diese Gefühle in mir auslösen existieren leider nicht all zu oft aber dafür tragen sie immer einen Platz in meinem Herzen. <3





Trotz der 394 Seiten fesseln Rebecca und Logan jemanden so sehr, dass es nur wie 180 Seiten erscheint. Ich war so fix durch das Buch, das ich nicht glauben konnte, dass es so viele Seiten überhaupt hat. Aber auch wenn es mich gefesselt und Berührt hat, haben mir schlichtweg mehr Details gefehlt weswegen es nur 4 Füchse gibt.

4 von 5 Füchsen.

Samstag, 3. September 2016

[Rezension] Sieben Nächte in Tokio von Cecilia Vinesse









Eine Woche noch bleibt Sophia in Tokio, der Stadt, in der sie seit vier Jahren lebte. Dann muss sie zurück in die USA ziehen und all das aufgeben, was ihr wichtig ist: das pulsierende Tokio mit seiner Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, vor allem aber ihre besten Freunde Mika und David. Da kommt Jamie Foster-Collins nach längerer Abwesenheit zurück in die Stadt: Jamie, Sophias heimliche erste Liebe, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Auf nichts hat Sophia weniger Lust als darauf, sich den Abschied von Tokio durch Jamies Rückkehr zusätzlich verkomplizieren zu lassen. Doch genau das geschieht: Jamie ist wieder da, und natürlich wirbelt er Sophias ohnehin schon strapaziertes Gefühlsleben noch zusätzlich durcheinander.




Ich hatte das Glück und habe eins der 50 Vorabexemplare erhalten! *-*
Und dieses Buch ist echt wunderschön!

Aus der Ich-Perspektive erlebt man die letzte Woche in Tokio von Sophia.
Um ein Gefühl dafür zu haben, wie viel Zeit letz endlich ihr noch bleibt, begrüßt uns bei jedem Kapitel ein Countdown plus den dazugehörigen Wochentag.
Genau zu wissen, wie viel Zeit ihr noch in dieser wunderschönen Stadt bleibt ist interessant und beklemmend zu gleich. Je näher das Ende rückte, desto unwohler fühlte ich mich, da ich diese Kulisse nicht verlassen wollte. Ich liebe Tokio und das Land Japan und würde selber gerne mal dahin.

Das Japanische Feeling stellt sich von der ersten Seite an ein und wird durch die Lebensmittel-, Kleidungs- und Ortsnamen verstärkt. Ich wäre am liebsten in das Buch geschlüpft und hätte alles erkundet und Angezogen. Das Nachtleben in Japan wird sehr interessant beschrieben und klingt nach einer Aktivität die man selber erleben möchte wenn man auf dieses Land steht!

Des öfteren habe ich mich mit Sophia verglichen, da sie in vielen Situationen, ähnlich handelt wie ich. Auch ihren Freunden gegenüber hat sich ein Vertrautes Gefühl eingestellt, da meine Freunde Charakterlich ziemlich den aus dem Buch ähneln. 
Und diese Vertrautheit hat es mir schwer gemacht, das Buch zu beenden und am Ende fühlte es sich für mich nicht an wie der Abschied den Sophia durchmacht, sondern als ob ich Tokio verlasse.




Der Schreibstil, das Japanische Feeling und die Charaktere machen dieses Buch zu einem einzigartigen Erlebnis. Für jeden Japan-Narr ist "Sieben Nächte in Tokio" Pflicht! <3


5 von 5 Füchse.